Brüssel. An Rhein und Ruhr arbeiten mehr Männer und Frauen in Industrien, die das Prädikat Spitzen- oder Hochtechnologien verdienen, als in Italien, Frankreich oder Schweden. Das geht aus einer umfangreichen regionalen Datensammlung hervor, die von der EU-Kommission gestern vorgelegt wurde.
So waren in der EU im vergangenen Jahr 5,2 Prozent aller Beschäftigten in Industrien wie dem Maschinen- und Fahrzeugbau oder der Produktion chemischer Erzeugnisse tätig, die längst zu Branchen mit hohen technologischen Anforderungen zählen. In Nordrhein-Westfalen hingegen liegt diese Kennziffer bei 8,4 Prozent - wobei der Regierungsbezirk Arnsberg (9,1) einen höheren Anteil ausweisen kann als die Nachbar-Bezirke Düsseldorf und Münster mit Werten zwischen sieben und acht Prozent.