Franziskus weckt dennoch Neugierde: Weil er Bescheidenheit, Demut und Fröhlichkeit ausstrahlt. Weil er politisch ist, weitaus politischer als sein Vorgänger. Weil er als Außenseiter in den Vatikan kommt. Weil er sich nach dem großen Reformer Franz von Assisi benennt.
Vielleicht wird die Welt nach der Wahl des Lateinamerikaners eine zweite große Überraschung erleben. Einen Pontifex, der die Türen des Vatikan weit aufreißt und frischen Wind hereinlässt. Der deutliche Worte gegen die Ungerechtigkeit in der Welt findet. Und der zum Menschenfischer wird.