Dennoch sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder mit Gleichaltrigen spielen.
Manchmal kann ein großer Spielkamerad Dinge, die Gleichaltrige nicht beherrschen. Deshalb wird er besonders bewundert. Der Kontakt zu anderen Kindern darf dabei aber nicht zu kurz kommen, sagt Diplompsychologe Ulrich Gerth, Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth.
Er empfiehlt Eltern dafür zu sorgen, dass sich ihr Kind mit Gleichaltrigen trifft. Denn dadurch lerne es, wie man sich sozial in einer Gruppe verhält. Notfalls müsse der Kontakt zu Erwachsenen reduziert werden. Hilfreich sei es, wenn auch die erwachsenen Spielkameraden das Kind ermuntern, Kontakte zu anderen Kindern zu suchen.