„Eltern sollten sich keinen Stress machen, um ihren Kindern an Weihnachten eine Harmonie zu bieten, die es in Wirklichkeit nicht gibt“, sagt der Diplom-Psychologe Ulrich Gerth, Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Das schüre nur Konflikte. Statt einen solchen Erwartungsdruck aufzubauen, sollten Mutter und Vater lieber mit den Kindern überlegen, welche Art zu feiern zu der Familie passt.
Das bedeute zum Beispiel, dass neue Partner dabei sind oder bestimmte Personen fehlen. Besprochen werden sollte auch, was alle zusammen machen. Dann könnten Kinder es leichter verschmerzen, wenn jemand fehlt. Sind sie trotzdem traurig, sollten Eltern das akzeptieren und nicht als störend für das Fest ansehen.