Das liege an den Stillhormonen, die jedes Mal, wenn das Baby an der Brust saugt, aus dem mütterlichen Gehirn ins Blut gelangen, erklärt die Expertin vom Netzwerk Gesund ins Leben, einer vom Bundesernährungsministerium geförderten Initiative. In der Folge beginnt die Milch zu fließen, und die Mutter kann entspannen.
So hilft das Stillen Frauen, in ihre Mutterrolle zu finden und mit weniger Schlaf auszukommen. Durch die regelmäßige Hormonzufuhr sinkt bei stillenden Frauen der Blutdruck. Sie empfinden dadurch weniger Stress und sind gelassener. Auf diese Weise wirkt Stillen auch der von vielen Müttern erlebten traurigen Stimmungslage nach der Geburt - dem sogenannten Baby-Blues - entgegen.