Auch wenn es immer öfter zu Missverständnissen kommt, sollte man das Hörvermögen infrage stellen, rät Joachim Wichmann. Er ist Vizepräsident des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Statt sich zurückzuziehen - wie es viele Betroffene zunächst machen - sollte man „über seinen Schatten springen, aber dann auch mit den Konsequenzen leben können“. Das kann zum Beispiel ein Hörgerät sein.
Oft fallen Hörprobleme Freunden oder Verwandten zuerst auf - wird man darauf angesprochen, sollte man das also ernst nehmen. Wer Probleme mit dem Hören hat, bekommt den Hörtest von der Krankenkasse bezahlt.