Wie viel Geld ein Berater beim Abschluss einer Geldanlage bekommt, wird nicht in jedem Fall klar und eindeutig mitgeteilt. das hat die Verbraucherzentrale Berlin beobachtet. Die Informationen werden häufig versteckt oder als Ausgabeaufschläge oder Handelsmargen im Preis von Fondsanteilen und Zertifikaten angegeben. Damit sich Kunden ein ungefähres Bild davon machen zu können, welcher Provisionsanteil in ihrer Geldanlage steckt, können sie den Provisionsrechner der Verbraucherzentrale im Internet nutzen.
Wichtig zu beachten: Bei den Ergebnissen handelt es sich um Schätzungen. Dem Provisionsrechner liegen Provisionssätze zugrunde, die nach Beobachtungen der Verbraucherzentralen durchschnittlich anfallen. Vermittlungsprovisionen werden bei Einzahlung der Anlagebeträge fällig. Bei Investmentfonds fallen auch sogenannte Bestandsprovisionen an, die sich in den laufenden Verwaltungskosten verbergen.