Ist keine Dosis für Kinder vermerkt, sei das Medikament für Kinder ungeeignet, sagt Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Kinder brauchen anders ermittelte Dosen, weil zum Beispiel ihre Haut wesentlich dünner ist als bei Erwachsenen und Cremes oder Salben daher leichter in größeren Mengen durchdringen. Auch die Blut-Hirn-Schranke sei bei Kindern noch nicht voll ausgebildet, erläutert Fink. Das bedeutet, dass eingenommene Wirkstoffe, die im Blut kreisen, möglicherweise mit dem Blut ins Gehirn gelangen und dort zu unerwünschten Wirkungen führen können.