Hausmittel Gut gespült? Was Nasenduschen bei Heuschnupfen bringen

Berlin · Schon wieder läuft die Nase, wie ätzend! Das ist Alltag für alle, die von Heuschnupfen geplagt sind. Linderung ist da willkommen. Können Nasenduschen helfen?

Gewöhnungsbedürftig, aber hilfreich: Nasenduschen können Pollen, die in den feinen Härchen unserer Nase hängen bleiben, herausspülen.

Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

In das eine Nasenloch rein, aus dem anderen kommt's wieder raus: Zugegeben, die erste Nasendusche kostet etwas Überwindung.

  1. Das Wasser aufkochen und das Salz darin auflösen. Die Lösung im Anschluss auf circa 37 Grad herunterkühlen lassen.
  2. Die Spülung in die hohle Hand füllen und durch ein Nasenloch reinziehen. Wichtig: Die Hände sollten frisch gewaschen sein, damit keine Keime ins Spiel kommen.
  3. Die Lösung durch das andere Nasenloch hinauslaufen lassen. Das klappt, indem man den Kopf zur Seite neigt und den Mund öffnet. So gelangt das Salzwasser nicht in den Rachen.

Wann eine Nasendusche tabu ist

Wichtig: Nasenduschen sollte man höchstens eine Woche lang durchführen, sonst kann die Nasenschleimhaut geschädigt werden, warnt die Stiftung Gesundheitswissen.

Sollten die Nasennebenhöhlen entzündet sein, sollte man ebenfalls verzichten. Hat sich nämlich Eiter gebildet, kann die Kochsalzlösung gegebenenfalls nicht richtig abfließen

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(dpa)