Die Kanadische und die Späte Goldrute (Solidago canadensis und Solidago gigantea) breiten sich enorm aus und verdrängen andere Pflanzen dabei. Wer die invasiven Arten aus seinem Garten entfernen möchte, sollte sie vor der Blüte schneiden, um den Flug der Samen zu verhindern. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Oder der Hobbygärtner schneidet mehrfach und tief die Pflanzen ab und gräbt die Rhizome aus.
Wachsen nur kleine Mengen des Unkrauts im Garten, reiche es auch, die Stängel immer wieder auszureißen - am besten bei feuchter Witterung und kurz vor der Blüte. Das Anpflanzen dieser Goldruten ist genehmigungspflichtig. Der aid rät davon aber ab. Alternativen seien die Gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea) oder der Gewöhnliche Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris).