Morgens: Über den Tag verlieren die Pflanzen Wasser, vor allem bei heißer Witterung. Dadurch verliert der Zellsaft an Druck, das Gemüse wird weicher. Die Folge: Es ist schlechter haltbar. Daher raten viele Profigärtner: Am Morgen schon ernten, bevor die Verdunstung einsetzt. Blattgemüse wie Salat werden außerdem in intensiver Sonneneinstrahlung schlaff, auch sie erntet man daher möglichst früh.
Nachmittags oder abends: Die Pflanze nimmt über Nacht Nitrat aus dem Boden auf, dass sie am Tag mit Hilfe von Licht in Eiweiß umwandelt. Folglich ist es besser, nachmittags oder abends zu ernten, wenn die Nitratbelastung im Gemüse geringer ist.