Erste Symptome für eine Vergiftung sind Durchfall und mangelnder Appetit. Besitzer sollten mit ihrem Vierbeiner dann auf jeden Fall schnell zum Arzt. Der Mediziner gibt dem Tier eine Spritze, damit es erbrechen muss. So werden giftige Stoffe daran gehindert, den Magen-Darm-Trakt zu passieren.
Außerdem braucht das Tier sofort Infusionen, um die Funktion der Nieren aufrechtzuerhalten. Denn speziell die Nieren sind bei einer Traubenvergiftung das am meisten gefährdete Organ.
Kurioserweise scheint es auch Hunde zu geben, die selbst nach einer großen Menge Trauben keinerlei Symptome zeigen. Das lässt den Schluss zu, dass Trauben von Hunden wohl sehr unterschiedlich vertragen werden. „Keinesfalls sollte ein Tierbesitzer aber ausprobieren, zu welcher Gruppe der eigene Hund gehört!“, warnt Tierärztin Tina Hölscher von der Aktion Tier.