Dabei befällt ein Virus das Blut sowie blutbindende Organe, löst einen Blutmangel aus und führt häufig zum Tod, erklärt die Tierärztin Tina Hölscher von der Aktion Tier. Schon beim geringsten Verdacht auf EIA sind Tierhalter verpflichtet, sich beim Veterinäramt zu melden.
Sind die Tiere tatsächlich erkrankt, müssen sie getötet werden, damit sich die gefährliche Infektionskrankheit nicht weiter ausbreitet. Eine Blutuntersuchung kann Klarheit bringen. Im Juni wurden in vier Bundesländern Fälle nachgewiesen. Die Krankheit kann auch Esel, Mulis, Maultiere und Zebras befallen - Menschen nicht.