Gegen den früheren Tönisvorster Landratskandidaten und Karnevalsprinzen ermittelt die Staatsanwaltschaft seit 2009, da er in großem Stil Mandantengelder veruntreut haben soll. Seine Ex-Kanzlei habe dafür bisher gerade stehen müssen, so die Anwälte am Mittwoch.
Obwohl man keinen Prozess gegen Vauth verloren habe, sei noch kein Geld geflossen. „Den Schaden, den er bei uns verursacht hat, konnten wir nicht länger schultern.“ So habe man zuletzt für 2008 eine große Steuernachzahlung leisten müssen. Damals führte Vauth noch die Geschäfte der Kanzlei an der St.-Anton-Straße. Weitere Anwaltskosten waren nach dem jüngsten Zivilprozess gegen Vauth fällig, in dem es um einen Streitwert von 8,75 Millionen Euro ging.