St. Martin reitet durch Krefeld

Mehr als 80 Umzüge wurden bisher genehmigt. Abschluss am 16. November.

Krefeld. Jetzt reitet St. Martin wieder durch die Straßen, um den Mantel zu teilen und die Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen folgen ihm. Die für die Genehmigung zuständige Straßenverkehrsbehörde hat bislang für mehr als 80 St. Martinszüge grünes Licht gegeben. Das sind erfahrungsgemäß noch nicht alle. Kurzfristig kommen immer noch einige hinzu. In den vergangenen Jahren waren immer rund 100 Züge gemeldet. Die Polizei sorgt in allen Fällen für die Verkehrssicherheit.

Ob auf dem Hülser Berg oder im Fischelner Süden, in Uerdingen oder im Westbezirk und Forstwald: Überall wird derzeit wieder fleißig an den Laternen gebastelt und das Singen der Martinslieder einstudiert.

Die bislang gemeldeten Umzüge verteilen sich auf den Zeitraum vom 4. bis zum 16. November. Am Donnerstag, 7. November, trifft man den Heiligen Mann am häufigsten an — nämlich 16 Mal. Die Aufstellung erfolgt meist zwischen 17 und 18 Uhr, je nach Größe und Strecke dauern die Umzüge bis 19 Uhr.

Als Veranstalter treten insbesondere bei vielen kleineren Umzügen die Kindergärten oder einzelne Schulen, ansonsten aber auch Gartenbauvereine, Nachbarschaften und Siedlergemeinschaften, Bürgervereine, Bürgergesellschaften und nicht zuletzt die speziellen St. Martinskomitees der Stadtteile auf.

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