In den vergangenen Wochen hatten Ärzte vor Ort und das UN-Kinderhilfswerk auf die „schockierende“ Lage in Ghuta aufmerksam gemacht. Die Region Ghuta wird von syrischen Aufständischen kontrolliert. Die UNO beklagte Ende vergangener Woche, die Bevölkerung werde dort „absichtlich ausgehungert“. Die Region wird seit 2013 von der Armee von Staatschef Baschar al-Assad belagert.
Einst war sie eine der produktivsten landwirtschaftlichen Gegenden Syriens. Seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien im Frühjahr 2011 sind nach UN-Schätzungen mehr als 330.000 Menschen getötet worden.