Das Institut hatte gefragt, ob es ein zweites Referendum geben soll, bei dem die britische Regierung dem Volk einen künftigen „Brexit-Deal“ mit Brüssel zur Entscheidung vorlegen müsste.
Das Ergebnis der Austrittsverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU dürfte rund zwei Jahre dauern. Erst eine neue Regierung in London, die vermutlich im Spätsommer ins Amt kommen wird, wird die Verhandlungen beginnen, möglicherweise erst 2017.
Zwölf Prozent der Wähler, die vor zwei Wochen für ein Ausscheiden aus der EU gestimmt hatten, plädierten demnach für ein erneutes Referendum, berichtete der „Independent“ am Samstag weiter. Unter den Pro-EU-Wählern seien dies 68 Prozent. Eine Mehrheit der jungen Briten seien für, die Mehrheit der Alten gegen ein zweites Votum.
Beim Referendum am 23. Juni hatten sich 52 Prozent der Wähler für Austritt entschieden. Die britische Regierung sowie führende Politiker sind gegen eine zweite Abstimmung.