Das Reformprogramm des IOC sieht vor, dass eine Gastgeberstadt das Recht hat, mindestens eine neue Sportart vorzuschlagen. Die Auswahl gilt immer nur für diese Spiele.
Mit dem Beschluss fügen die Organisatoren der Tokio-Spiele 18 Wettbewerbe und 474 Sportler zum Programm hinzu. Damit werden 2020 in 33 Sportarten Medaillen vergeben. Schätzungsweise 11 000 Athleten werden antreten. IOC-Vizepräsident John Coates aus Australien freute sich über den Beschluss: „Das wird helfen, die Spiele zu innovativsten in unserer Geschichte zu machen“, sagte Coates.
Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hatte der Session den entsprechenden Vorschlag vorgelegt. Kriterien für die Auswahl waren, dass die Sportarten in Japan populär und vor allem für junge Sportler attraktiv sind. Die IOC-Session ist die Hauptversammlung der Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees.