Die Athleten kamen am Samstagmorgen wieder auf freien Fuß, nachdem sie sich bei einem Richter und einem Staatsanwalt entschuldigt hatten. „Es wurde ein Fehler gemacht“, sagte die Generalsekretärin des Nationalen Olympischen Komitees Australiens, Fiona de Jong, anschließend vor Journalisten. Neun Athleten sollen mit einer Strafe von rund 2750 Euro belegt worden sein. Alle durften ins olympische Dorf zurückkehren. Radsportler Matthew Glaetzer, in Rio Olympia-Vierter im Sprint, wurde nicht bestraft, sondern nur als Zeuge vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Die australischen Athleten hatten das Basketball-Spiel auf Plätzen verfolgt, für die sie keine passenden Akkreditierungen hatten. Australien hatte das olympische Endspiel gegen die USA durch die 61:87-Niederlage gegen Serbien verpasst und wird gegen Spanien um die Bronzemedaille spielen.