„Die Jungs haben nach der Hinserie zurecht Druck bekommen, haben diesem Druck aber sehr gut standgehalten.“ Vor allem nach dem Phantomtor von Hoffenheim, bei dem Felix Brych übersehen hatte, dass ein Kopfball von Stefan Kießling nur ans Außennetz gegangen war, hatten die Unparteiischen am Pranger gestanden.
Ausdrücklich würdigte Fandel die Leistung von Florian Meyer im DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Meyer war wegen des nicht gegebenen Treffers von Mats Hummels heftig in die Kritik geraten. Es könne doch nicht sein, dass der Auftritt von Meyer nur an dieser Entscheidung gemessen werde, sagte Fandel.
„Wenn man das Tor ausklammert, war es ein hervorragender Auftritt von ihm in einem sehr intensiven Spiel“, sagte Fandel. Meyers Assistent Frank Willenborg sei nach der Partie „kreidebleich“ in die Kabine gekommen. „Aber das sind Menschen, keine Maschinen und eben keine Torlinientechnologie“, sagte Fandel.