Dabei stand der Gladbacher Profi zunächst noch nicht einmal in der Vorauswahl, ehe diverse Verletzungsprobleme im Team und seine konstant guten Leistungen in der abgelaufenen Saison den Ausschlag für die Nominierung gaben.
„Die Geschichte ist auf jeden Fall filmreif. Es ging alles ziemlich schnell und ist kaum zu begreifen. Ich habe auch nicht wirklich die Zeit, das alles zu verarbeiten“, sagte Kramer, der sich als Neuzugang aus der 2. Liga gleich einen Stammplatz bei Borussia erarbeitete und nun mit zur WM fährt. „Zu solch einer Geschichte gehört auch immer eine Menge Glück, aber ich habe mir das auch irgendwie erarbeitet.“
Die erste komplette Saison in der Fußball-Bundesliga wird Kramer wohl immer in guter Erinnerung bleiben. „Eigentlich waren alle meine Entscheidungen in diesem Jahr goldrichtig. Ich bin seit dem ersten Spieltag unfassbar glücklich hier, fühle mich sehr wohl und bin jetzt froh und stolz, zur Weltmeisterschaft fahren zu dürfen.“