Die Schweizer Staatsanwaltschaft hatte Mitte März ein Strafverfahren rund um die Vergaben der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar eröffnet. In dem Zusammenhang waren im FIFA-Hauptquartier in Zürich elektronische Daten und Dokumente sichergestellt worden. Laut der Behörde besteht der Verdacht auf ungetreue Geschäftsbesorgung sowie Geldwäscherei. Die Ermittlungen würden nicht gegen konkrete Personen laufen, hieß es.
Am selben Tag hatte die Schweizer Polizei auf Antrag der USA in Zürich mehrere FIFA-Funktionäre festgenommen. Einen Zusammenhang zwischen beiden Vorgängen gibt es laut der Schweizer Behörden nicht.