Gänsehautstimmung im Münsterland.
Das Spiel war eher ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem Freistoß von Kevin Weggen war Marvin Ellmann schon nach fünf Minuten mit dem Kopf erfolgreich. Nach der abermaligen Führung durch den erstmals von Beginn an spielenden Michel Kluft (27.) schien der WSV auf der Siegerstraße und kam nach einer duchwachsenen ersten Halbzeit auch gut aus der Kabine.
Kluft hatte zwei Chancen. Doch statt 3:1 hieß es plötzlich 2:2, denn nach einem bösen Schnitzer von Michael Bemben bugsierte letztlich Marvin Schurig den Ball unglücklich ins eigene Netz (54.).
Danach war Rhede besser und hatte Chancen zur Führung. Doch die Rote Karte gegen Seeger warf das Team zurück. Zudem bewies WSV-Trainer Peter Radojweski ein glückliches Händchen, als er Eric Yakhem einwechselte. Der Ex-Marler holte nämlich den Elfmeter zum 3:2 heraus, den Ellmann sicher verwandelte (79.).