Die 21-Jährige hatte nach dem WM-Sieg 2009 in Berlin für Schlagzeilen gesorgt, da Zweifel an ihrem weiblichen Geschlecht aufgekommen waren. Bis zur Klärung durch Experten und der Starterlaubnis durch den Internationalen Leichtathletik-Verband konnte sie ein Jahr lang keine Wettkämpfe bestreiten.
Nach dem zweiten WM-Platz im vergangenen Jahr musste Semenya nochmals die Zwei-Minuten-Marke bei einem Rennen in Südafrika unterbieten, um die Olympia-Norm zu erfüllen.
„Mir fällt eine Last von den Schultern und ich bin sehr glücklich über meine Zeit“, sagte sie nach dem Rennen. Zur Olympia-Vorbereitung kündigte Semenya Starts bei den Veranstaltungen in Ostrau (25. Mai) und Rom (1. Juni) an.