Das bestätigte dessen Manager Jörg Werner, nachdem Martin bei der Tour of Britain ein Comeback gelungen war. Bei seinem ersten Rennen nach dem Tour-Aus hatte der viermalige Zeitfahr-Weltmeister beim Team-Zeitfahren mit seiner Katusha-Alpecin-Mannschaft einen starken Eindruck hinterlassen. „Das hat ihm Mut gemacht - er ist in Innbruck dabei“, sagte Werner. Nach seiner Verletzung war die Forsetzung der Saison fraglich.
Der bergige Zeitfahr-Kurs in Tirol gilt als sehr anspruchsvoll. Trotzdem will der 33 Jahre alte Martin, der sich den Parcours im April angeschaut hatte, dabei sein. „An einem guten Tag ist eine Medaille drin“, meinte Werner. Das Einzelzeitfahren findet am 26. September über 52,5 Kilometer statt und weist eine fünf Kilomter lange Steigung auf.