Zwischen 2000 und 2007 erschoss die Gruppe dann nach Erkenntnissen der Ermittler neun türkisch- und griechischstämmige Kleinunternehmer und eine Polizistin. Mit Sprengstoffanschlägen sollen sie Dutzende verletzt haben. Spätestens von 2001 an nannte sich das Trio „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU).
Mundlos und Böhnhardt töteten sich im November 2011 nach einem Banküberfall, um einer drohenden Festnahme zu entgehen. Zschäpe stellte sich der Polizei. Seit Mai 2013 muss sie sich vor dem Münchner Oberlandesgericht verantworten. Ihr wird eine Mittäterschaft an den zehn Morden zur Last gelegt.