„Die nächsten vier Jahre, da geht es um eine Sache zwischen den Wählern und uns, da geht es darum, unser Ergebnis zu verdoppeln“, sagte sie am Samstag auf dem Parteitag in Berlin. Zuletzt seien die Grünen „viel zu sehr in der Spur“ gewesen und hätten zu wenig mitbekommen, was daneben passiert. Jetzt dürften sie sich nicht in die „Schmollecke“ zurückziehen.
Auch Gesprächen mit der Linken dürfe sich die Partei nicht generell verschließen, forderte Göring-Eckardt. Dafür müsse Linksfraktionschef Gregor Gysi seine Partei aber erst zum Erwachsenwerden treiben.
Der hessische Fraktionschef Tarek Al-Wazir betonte: „Wir dürfen nie wieder Wahlkampf mit dem Holzhammer machen.“ Eigenständigkeit könnten die Grünen man nicht beschließen, „die muss man als Haltung haben“. Das bedeute auch, nüchtern mit allen zu reden und auszuloten, wo es Übereinstimmungen gebe.