Dadurch sollen 12,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.
Die Betreiber der Kraftwerke erhalten hohe Millionenprämien. Sollte bei einer Überprüfung Mitte 2018 jedoch absehbar sein, dass die angepeilte CO2-Reduzierung nicht erreicht wird, müssen die Stromkonzerne der Regierung einen Vorschlag machen, wie der Kohlendioxid-Ausstoß gesenkt werden kann.
Die Kraftwerks-Reform und der Umbau des Strommarktes sind notwendig, weil sich durch die Zunahme von Wind- und Solarstrom viele fossile Kraftwerke nicht mehr rechnen, aber die Versorgungssicherheit trotz des Atomausstiegs gewährleistet bleiben soll. Deshalb werden die abgeschalteten Braunkohle-Reserve auch zunächst als Reserve bereit gehalten, ehe sie nach vier Jahren endgültig stillgelegt werden.