Dies stützt Börsianern zufolge den Eurozum Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs zu Wochenbeginn auf 1,4240 (Freitag:1,4141) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7023 (0,7072) Euro.
Auch in den Reihen der US-Notenbank Fed werden inzwischen Stimmen lauter,die für ein Ende der extrem lockeren US-Geldpolitik plädieren. Mit einemschnellen Kurswechsel wird an den Märkten jedoch nicht gerechnet, was lautHändlern ebenfalls dem Euro zugute kommt.
"Es fällt schwer, den Euro vor dem Treffen des EZB-Rates am Donnerstag zuverkaufen", sagte indes Omer Esiner, Leitender Marktanalyst bei CommonwealthForeign Exchange. "Das Aufwärtspotenzial für die Gemeinschaftswährung aber istbegrenzt. Der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet müsste sich schon überraschenddeutlich äußern, wenn es für den Euro stark nach oben gehen soll."