Diese Summe hatte der Chefredakteur der „Welt“-Zeitungsgruppe, Jan-Eric Peters, in erster Instanz vom Landgericht Essen zugesprochen bekommen. Dagegen ist Middelhoff in Berufung gegangen.
Peters hatte bei privaten Geschäften mit Arcandor-Aktien im Herbst 2008 rund 50 000 Euro verloren. Aus seiner symbolischen Klageforderung von rund 5000 Euro hatte ihm das Landgericht im vergangenen Jahr etwa die Hälfte zugesprochen.
In dem Verfahren geht es um Äußerungen eines Arcandor-Sprechers, die Einfluss auf den Wert der Aktie des Konzerns hatten. Laut erster Instanz muss sich Middelhoff die „offensichtlich falschen Erklärungen“ zurechnen lassen.