Der Verkaufspreis errechne sich auf Basis eines Unternehmenswertes von 1,3 Milliarden Euro. Da RWE an dem Käufer-Konsortium beteiligt ist, hält das Unternehmen neben dem Minderheitsanteil von 25,1 Prozent weiter einen indirekten Anteil von 10,8 Prozent. Dieser Anteil solle aber kurzfristig an weitere Investoren veräußert werden.
Zuvor hatten sich Eon und Vattenfall bereits vollständig von ihren Höchstspannungsübertragungsnetzen getrennt. Mit 11 000 Kilometer Länge ist das Netz von Amprion das längst in Deutschland. Die Transaktion muss noch von den zuständigen Gremien und dem Kartellamt genehmigt werden. Im dritten Quartal dieses Jahres rechnet RWE mit dem Abschluss des Verkaufs.