„Auf dem Niveau, auf dem ich mich inzwischen bewegen darf, sind die Vorstellungen immer Olympische Spiele. Und das kann man nicht jeden Tag.“
Bevor sie zu Yoga kam, hatte sie einiges ausprobiert - und immer wieder verworfen. „Laufen zum Beispiel fand ich wahnsinnig langweilig.“ Sie habe auch Spinning probiert, das Training mit einem stehenden Radgerät. „Als ich zum fünften Mal da war, hing es mir schon zum Hals raus.“ Auch 50 Push-ups wären keine Alternative.
Bei Yoga habe sie die ideale Kombination gefunden: „Eine große körperliche Beanspruchung, aber gleichzeitig dieses komplette In-sich-Hineingehen. Ich kann eineinhalb Stunden Yoga machen und repetiere Brünhilde dabei - es ist fantastisch.“ Wer Yoga aber nur als geistige Angelegenheit sehe, missverstehe es komplett. „Ich habe alle meine Muskeln vom Yoga.“
Im neuen Nibelungen-Stück „Glut“, einer Art Agentengeschichte mit wahrem Kern zur Zeit des Ersten Weltkriegs, singt der Opernstar Stücke aus Wagners Ring, wenn auch in bearbeiteter Form.