Nach einer Stunde lagen die Hilgener schon mit 0:3 scheinbar aussichtslos im Rückstand. Einmal mehr nahm die Mannschaft die Zweikämpfe viel zu selten an, der Gegner machte der Hausmann-Elf mit besserer Einstellung einiges vor. Die Gegentore waren die logische Konsequenz: Nach dem 0:1 (39.) folgten die weiteren in der 53. und 60. Minute. Wenigstens bewiesen die Gäste Moral, kamen durch das Tor von Marcus Banken (71.) zum 1:3-Anschluss, Leotrim Ajetis Treffer zehn Minuten vor dem Ende nährte noch einmal die Hoffnung auf ein Weiterkommen.
Allerdings wurde diese Hoffnung wenige Sekunden später schon wieder zerstört, als Wermelskirchen praktisch im Gegenzug das 4:2 erzielte. Marcus Banken konnte noch etwas für die persönliche Statistik tun, traf in der Schlussminute zum 3:4-Endstand. "Unser Defensivverhalten war über weite Strecken einfach zu schwach.
Dass wir es deutlich besser können, haben wir in den beiden letzten Meisterschaftsspielen gezeigt", sagte Hausmann. Auch die Tatsache, dass mit Norman Makulik, Dustin Biegisch und Aki Flack drei wichtige Kräfte geschont wurden, wollte der Coach nicht als Ausrede gelten lassen. lh