Auch darunterliegende Geschosse waren betroffen. Anwohner wurden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten, bis der Brandrauch verflogen ist. Mehr als 200 Rettungskräfte waren im Einsatz.
Die Feuerwehr rückte mit fünf Drehleitern der Berufsfeuerwehr und einem Gelenkmast der Werkfeuerwehr Henkel an. Aus den Löschrohren wurden bis zu 8.000 Liter Wasser in der Minute gegen die lodernden Flammen eingesetzt. Dazu mussten die Feuerwehrleute viele Schlauchleitungen zu den umliegenden Hydranten verlegen, um eine ausreichende Menge an Löschwasser sicherzustellen. In Handarbeit deckten die Einsatzkräfte das Dach der Kapelle ab, um an die tieferliegenden Glutnester zu gelangen - eine aufwändige und schweißtreibende Arbeit.

Großbrand in der ehemaligen JVA Ulmer Höhe
Die Feuerwehr Düsseldorf gab um etwa 23.15 Uhr im Sender Antenne Düsseldorf die Entwarnung für die betroffen Bürger bekannt. Das Gefahrentelefon der Landeshauptstadt war ebenfalls geschaltet und informierte besorgte Anrufer.
Am Samstagmorgen erfolgte durch die Feuerwehr gegen 5 Uhr und 9 Uhr eine Brandnachschau mit leichten Nachlöscharbeiten.
Laut der Feuerwehr wurde bei dem Brand ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat den Brandort bereits besichtigt, dennoch dauert die Brandursachenklärung noch an. Ein Vertreter der Bezirksregierung verschaffte sich ebenfalls einen Überblick über die aktuelle Lage vor Ort.