Man muss kein scheinheiliger Moralapostel sein, um davor zu warnen. Heute hat das Viertel rund um die Meile zwar auch keinen guten Ruf. Aber wer schräges und urbanes Lebensgefühl mag, der kann dort um die Häuser ziehen, ohne sich unsicher fühlen zu müssen oder ständig belästigt zu werden.
Dass die Situation einigermaßen im Gleichgewicht ist, liegt aber eben auch an den Kontrollen der Ordnungsbehörden. Sicher, Verdrängung alleine ist kein Konzept. Vor allem muss es alternative Orte für Prostitution geben, Köln hat mit den anfangs belächelten Verrichtungsboxen vorgemacht, wie das aussehen kann — es ist die schlechteste Variante nicht.