Prochnow kehrt an seinem Geburtstag (10. Juni) zum Feiern in die Stadt am Rhein zurück, wo er seine Kindheit und Jugend verbracht hat. Im dortigen Filmmuseum will er über sein Leben und Werk sprechen und mit Weggefährten feiern. Das Filmmuseum widmet dem Hollywood-Schauspieler vom 10. bis 30. Juni eine Filmreihe.
„Ich verdanke dieser Stadt meinen Beruf“, sagte Prochnow. Neben seiner Ausbildung zum Bankkaufmann jobbte er Anfang der 60er Jahre im Düsseldorfer Schauspielhaus als Statist und Beleuchter. Dort habe er die Anziehungskraft des Theaters gespürt.
An den Ruhestand verschwendet der noch 74-Jährige keinen Gedanken. Solange es gehe und er interessante Rollenangebote erhalte, wolle er weitermachen. Im April stand Prochnow in Kiel für einen „Tatort“ vor der Kamera. Aktuell dreht der Mime mit dem kantigen Gesicht in Deutschland und der Ukraine „Leanders letzte Reise“ (Regie: Nick Baker-Monteys), in dem er einen 95-Jährigen spielt.