Wie die Staatskanzlei am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte, hat das Kabinett beschlossen, dafür ein mehrjähriges Programm aufzulegen. Dies habe es zuletzt in den 70er Jahren gegeben.
Der Investitionsbedarf sei enorm, erläuterte Bauminister Michael Groschek (SPD). Nötig seien Erneuerung und Anpassung von Wohnquartieren an die demografische Entwicklung, energetische Sanierung sowie bezahlbarer Wohnraum vor allem in Wachstumsregionen und Universitätsstädten. „Unser Beschluss ist in erster Linie ein deutliches Signal an die Investoren und Kommunen für die Verlässlichkeit der Wohnraumförderung des Landes.“ Damit sei die Finanzierung größerer Fördermaßnahmen über mehrere Jahre hinweg sichergestellt. Das Geld werde nicht aus den Haushaltsmitteln des Landes entnommen, sondern aus dem Wohnungsbauvermögen der NRW-Bank.