Der Verein "Ansaar International" tritt als Hilfsverein in Erscheinung und wird der salafistischen Szene zugerechnet. Meldungen zufolge steht die Veranstaltung im Visier von Polizei und Staatsschutz.
Der eigentlich als Redner vorgesehene Journalist Martin Lejeune erhielt kurz vor der Veranstaltung von der Hotelleitung ein Rede- und Hausverbot. Der Islamkonvertit Lejeune zweifelte in der Vergangenheit den Holocaust an und tritt als Unterstützer islamistischer Gruppen in Erscheinung. Vor kurzem bezeichnete Lejeune die Waldbrände in Israel als "Strafe Gottes" und befürwortete Exekutierungsaktionen der Hamas.
Dem Verein "Ansaar International" mit Sitz in Düsseldorf wird vorgeworfen, als Netzwerk zur Rekrutierung von Dschihad-Kämpfern zu fungieren. In Nordrhein-Westfalen und Hessen wird der Verein vom Verfassungsschutz beobachtet und laut Jahresbericht 2015 als „fest mit der deutschen Salafisten-Szene verwoben“ eingestuft. jp