Niehr muss nicht lange überlegen.
Sie biegt gleich ab, um den Mitarbeitern vom Ordnungsamt vor Ort die Meinung zu sagen. „Dass der Blitzer noch in der Ausfahrt steht, ist unmöglich. Ich hatte Glück, dass mir niemand hinten reingefahren ist.“ Schon Mitte Juli hatte es große Aufregung gegeben, weil das Messgerät kurz hinter dem Tempo 50-Schild und noch in der Einfädelspur stand. „Wir hatten einige Beschwerden, dass das rechtlich nicht erlaubt sei. Aber im Bereich von Gefahrenstellen gilt das nicht“, erklärt Stadtsprecher Manuel Kölker. Und dort würde es „häufig knallen“.
Lydia Niehr beruhigt das nicht. „Durch den Blitzer wird die Abfahrt erst recht zur Gefahrenstelle“, sagt sie. pasch