Es wurden erhöhte Konzentrationen von Ammoniumstickstoff, Nitratstickstoff und Gesamtphosphor festgestellt - ein deutlicher Hinweis auf Düngemittel als Quelle. Die Bezirksregierung erklärt dazu in ihrem Schreiben: "Nachteilige Auswirkungen auf die Lebewesen im Hafenbecken oder den Rhein sind bei den gemessenen Konzentrationen nicht aufgetreten."
Durch Regenfälle nach dem Großbrand seien die Düngemittelrückstände in den Rhein gelangt. Um dies in Zukunft ausschließen zu können, haben Stadt und Bezirksregierung unter anderem Brandrückstände durch ein Fachunternehmen umlagern lassen und sogenannte "Pumpensümpfe" für anfallendes Regenwasser angelegt.
Laut Bezirksregierung greifen die Maßnahmen bereits: Trotz erneuter Regenfälle Ende vergangener Woche seien die Werte im Hafenbecken weiter gesunken. Die Lanuv führt kontinuierlich Messungen durch.