Zu diesen Erkrankungen zählen beispielsweise Herzinfarkte oder Herz-Rhythmus-Störungen. Vor allem bei älteren Menschen führen diese Krankheiten zum Tode: 92 Prozent der Verstorbenen waren 65 Jahre oder älter. Zweithäufigste Todesursache waren mit 18,7 Prozent Krebserkrankungen, gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems mit 8,7 Prozent.
Allerdings sterben immer weniger Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen, 2006 waren sie noch für 41,2 Prozent aller Todesfälle verantwortlich. „In den vergangenen zehn Jahren hat sich durch den medizinischen Fortschritt auch die Lebenserwartung bei Jungen um mehr als zwei Jahre und bei Mädchen um anderthalb Jahre erhöht. Auch für ältere Menschen nimmt die Lebenserwartung weiter zu. 65-jährige Männer haben statistisch gesehen noch 17 Jahre und acht Monate vor sich, gleichaltrige Frauen sogar noch fast 21 Lebensjahre“, sagt Michael Lobscheid von der Krankenkasse IKK classic.