„Wir verurteilen diesen Krieg aufs Schärfste. 50 Zivilisten wurden bei den Angriffen getötet, es gibt mindestens 150 Verletzte“, sagt Mahir Sahin vom Solidaritätshaus, dessen Mitglieder mit anderen Vertretern Krefelder Menschenrechtsorganisationen, Vereinen und der Kirche den „Solidaritätskreis für Afrin“ gegründet haben. Gemeinsam haben sie Teelichter angezündet, die auf dem Neumarkt als Peace-Zeichen erstrahlen. „Wir möchten mit der Mahnwache eine Öffentlichkeit schaffen und die Bundesregierung dazu bewegen, Druck auf die türkische Regierung auszuüben“, sagt Hayri Cakir, Vorsitzender des Solidariätshauses. „Deutschland muss die Waffenlieferung an die Türkei stoppen.“
Bei der Offensive in Afrin werden auch in Deutschland produzierte Leopardpanzer eingesetzt. Afrin galt bisher als eine der wenigen in Syrien sicheren Regionen, in der auch Kriegsflüchtlinge Zuflucht gefunden hatten. ckd