Stadtdirektorin Beate Zielke hat bei der Bewältigung der Corona-Krise durch ihre ruhige, sachliche Art überzeugt. Dass sie nun trotzdem nicht wiedergewählt wurde, hat wenig mit ihrer Kompetenz, aber viel mit Politik zu tun: Die CDU hat es versäumt, durch Angebote an die SPD die Wiederwahl frühzeitig zu sichern.
Und die SPD nutzt die Möglichkeit, im Bündnis mit den Grünen ihre Hausmacht im Personalvorstand zu stärken. Niemanden überraschen würde es dabei, wenn die Stelle des Umweltdezernenten, die nun ausgeschrieben wird, an die Grünen geht.