Wie am Mittwoch im Theaterkuratorium deutlich wurde, seien nur noch zwei Fragen offen. Eine betrifft das Stammkapital, das den Verantwortlichen mit 50000 Euro viel zu niedrig bemessen schien. Es soll nun auf mindestens 500 000 Euro steigen, die Gladbach und Krefeld als Gesellschafter wohl aus ihren Haushalten bestreiten werden - je zur Hälfte.
Der andere Punkt ist der künftige Sitz der gemeinnützigen GmbH. Im Vertrag steht derzeit Krefeld, was den Gladbacher Liberalen nicht in den Kram passt. Die Kulturdezernenten wollen nun Vorschläge "zur Nachbesserung" unterbreiten. Im Dezember dieses Jahres sollen die beiden Stadträte die Gründung der GmbH beschließen. In Gladbach wäre das genau am 22. Dezember.