Das habe man zum Anlass genommen, die in solchen Fällen übliche „Nachschau“ zu machen. „Wir gucken nochmal ganz genau: Haben wir irgendwas übersehen?“, erläuterte die Sprecherin. Es sei aber keine Durchsuchung im juristischen Sinne. Anschließend sei die Überprüfung der Wohnung dann endgültig abgeschlossen.
In der Wohnung des 29 Jahre alten Tunesiers war Mitte Juni hochgiftiges Rizin gefunden worden. Außerdem wurden bei dem mutmaßlichen Islamisten Utensilien für einen Sprengsatz entdeckt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des dringenden Tatverdachts, biologische Waffen hergestellt zu haben. Sie sieht zudem den Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.