Der Generalbundesanwalt werfe ihr vor, ihrem Mann mehrfach bei der Bestellung von Materialien für eine Rizin-Bombe geholfen zu haben, berichtete „Spiegel Online“ am Dienstag. Außerdem soll die 42-Jährige ihn demnach bei seinen beiden gescheiterten Ausreiseversuchen nach Syrien unterstützt haben. Bei der Bundesanwaltschaft war dazu zunächst niemand zu erreichen.
Der Tunesier Sief Allah H. hatte laut Sicherheitsbehörden in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Chorweiler den Bio-Kampfstoff Rizin hergestellt. Mitte Juni wurde er verhaftet. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des dringenden Tatverdachts, biologische Waffen hergestellt zu haben. Sie sieht zudem einen Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.