Das Gerichtsverfahren zur Natursteinfassade am Döppersberg verzögert sich. Ursprünglich hatte das Landgericht zu einem Gütetermin und ersten Termin im Januar 2022 eingeladen. Das Gericht hat den Gütetermin zunächst auf Ende März verschoben, jetzt auf den 27. Juli. Das habe nichts mit der Sache an sich zu tun, sagt Gerichtssprecher Matthias Roth, sondern organisatorische Gründe.
An der Mauer platzen Stücke des Steins ab, ein Gutachter stellte fest, dass „ungeeignetes Material nicht fachgerecht eingebaut wurde“. Die Stadt geht von einem Schaden von knapp 13 Millionen Euro aus. Zunächst hat sie eine außergerichtliche Lösung angestrebt, im Februar 2021 bereitete sie die Klage vor.