Mehr als 100 Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Gustav-Heinemann-Straße mussten am Mittwochabend rund eine Stunde lange in der Kälte ausharren, bis die Feuerwehr das Haus nach dem Löschen eines Küchenbrands in einer Wohnung in der vierten Etage wieder freigeben konnte. Gegen 18.20 Uhr wurde das Feuer gemeldet. Auf dem Herd war offenbar Essen angebrannt, später hatten auch Teile der Kücheneinrichtung Feuer gefangen, berichtete Einsatzleiter Christian Hahnau vor Ort. Wegen des hohen Gefahrenpotenzials in einem großen Wohnhaus war die Feuerwehr mit drei Löschzügen (Barmen, Elberfeld und Dönberg) angerückt sowie mehreren Rettungswagen. 180 Personen seien laut Einwohnermeldeamt in dem Haus gemeldet, das im Zuge der Löscharbeiten komplett geräumt wurde. Sechs Personen, die durch einen verrauchten Teil des Treppenhauses geflüchtet waren, wurden vom Notarzt vor Ort untersucht, erhielten aber danach Entwarnung.
Bereits gegen 19 Uhr hieß es: Feuer gelöscht, doch bis die letzten Bewohner wieder in ihre Wohnungen konnten, dauerte es noch bis nach 19.30 Uhr.