Für Ronsdorf stehen die Schließung des Bades, die Auflösung des Bürgerbüros und die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Raum. Den Verkauf des Bades für einen Euro an eine Initiative schloss Slawig aus rechtlichen Gründen aus. Allerdings kann er sich ein Entgegenkommen vorstellen, wenn die Stadt von den Personal- und Betriebskosten befreit ist. Schwieriger ist die Lage beim Bürgerbüro, weil die Stadt mit dem privaten Bauherrn des Stadthauses einen langfristigen Mietvertrag geschlossen hat.
Auch die Stadtteilbibliothek ist dort untergebracht. Ob sie eine der beiden ist, die von der Schließung betroffen ist, steht aber noch nicht fest. Slawig riet dringend dazu, das Haushaltssicherungskonzept mitzutragen, damit die Entscheidungen nicht künftig von der Bezirksregierung getroffen werden. ef