Vor Jahrzehnten kamen diese Kinder in der damaligen Landesfrauenklinik an der Vogelsangstraße tot und mit Missbildungen zur Welt. Ihre Leichname wurden in den meisten Fällen ohne das Wissen der Eltern in Formaldehyd und Alkohol konserviert und dienten so viele Jahrzehnte als „Anschauungsmaterial“ in der Ausbildung von Schwestern und Pflegern, bevor sie in einem Hinterzimmer fast in Vergessenheit gerieten. Der Klinikverbund St. Antonius hat später die "Sammlung" von der Landesfrauenklinik übernommen.
"Das war für uns ein schockierender Fund“, berichtet Pfarrer Hans Bernhard Uedelhoven, leitender Krankenhausseelsorger in Wuppertal, der die ungetauften, namenlosen Kinder bestattet hat.
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